Wie konnte ich nur so lange ohne ihn sein? In der Erde zu buddeln erfüllt mich mit Freude, zu pflanzen gibt mir das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun. Ich habe einen Grund mich ständig an der frischen Luft auf zu halten und er erzählt mir so viel über mich selbst.
Sicher bin ich ein Greenhorn und habe noch etliches zu lernen und zum Glück bin ich nicht auf ihn angewiesen um zu überleben. Respekt vor unseren Vorfahren, wie banal in dieser Hinsicht doch unsere Problemchen erscheinen… für mich trifft das asiatische Sprichwort zu: Ein Garten bedeutet für mich Glück. Ein greifbares alltägliches Glück.

Inspiration aus dem Bücherregal und unserem Schaufenster:

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Der goldene Grubber; Kat Menschik

Kat Menschik öffnet ihr Gartentor ... 
...und entfesselt einen wilden Bilderrausch voller Energie, Witz und verblüffender stilistischer Vielfalt.
Schnirkelschnecken, gefiederte Papageientulpen, Rotbauchunken, blaue Leberblümchen, Kunstblut blutende Ringelnattern und unzählige andere Pflanzen, Tiere, Blumen, Sträucher, Gräser, Hecken - hinter Kat Menschiks Gartentor wimmelt die Natur das ganze Jahr über. Ist es da nicht ziemlich vermessen, sie zähmen und einen richtigen Garten anlegen zu wollen?

Ja - aber es ist auch eine Aufgabe, die in ihrer Umsetzung von vernichtenden Anfangsenttäuschungen über kleine Zwischentriumphe bis zur großen Erfüllung alles birgt, was man sich nur wünschen kann.

Ein Buch, das vor Begeisterung für sein Thema und fantastischen Bildern nur so strotzt. Ein Buch zum Gärtnern, Wundern und Staunen, für alle, die schon längst einmal wissen wollten, wie Blumensamenbomben funktionieren, ob toter Fisch einen guten Dünger abgibt, mit welchem Trick Brennnesseln nicht brennen und ob tschechisches Armeeyoga tatsächlich gegen Herbstdepression hilft. Eben ein Gartenbuch der völlig anderen Art.

Fazit: Ein Buch für alle Grafikfans und Liebhaber von Buchkunst.

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Pflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter; Ursula Stumpf

Die Kräfte und Fähigkeiten, die wir Göttinnen verschiedener Kulturen zuschreiben, sind im Jahreslauf mit Monaten und Pflanzen verbunden. Für jeden Monat des Jahres stellt Ursula Stumpf eine "Pflanzengöttin" vor und beschreibt die spirituelle Bedeutung und Heilwirkung ausgewählter Pflanzen. Unter den 64 Pflanzenporträts zeigt sie auch 18 urbane Heilpflanzen mit besonders wohltuenden Eigenschaften für gestresste Stadtbewohner. Ihre leicht umsetzbaren Rezepte, Anwendungen und Wohlfühltipps regen an, die Kraft der Natur jeden Tag zu nutzen.


Fazit: Ein etwas anderer Ansatzpunkt im Bereich der Heilkräuter. Sehr spannend.

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Die Garten-Werkstatt, Thomas Heß

Aus alt wird anders - aus alt wird neu: Nach diesem Motto lässt sich im Garten viel Geld sparen. Thomas Heß stellt 35 originelle Projekte vor, mit denen Hobbygärtner praktische Gartenhelfer, Gefäße, Möbel und Dekoelemente aus vorhandenem Material selbst anfertigen können. Ob Pflanzgefäße aus einem Gartenschlauch oder ein Rankgerüst aus Metallkleiderbügeln: Alle Ideen sind praxiserprobt und lassen sich mit den anschaulichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen schnell umsetzen.

Fazit: für alle die neue Ideen für ihren Garten suchen.

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Meine liebsten Wildkräuter; Liesel Malm

Medizin aus der Natur

Wildkräuter wachsen wild und ohne das Zutun eines Menschen in der freien Natur und natürlich auch im eigenen Garten. Sie sind ein wertvolles Geschenk der Natur. Sie bieten uns reichlich Vitalstoffe und wertvolle Heilsubstanzen. Die meisten unserer einheimischen Wildpflanzen besitzen eine enorme Heilkraft. Sie stärken das Immunsystem gegen viele Krankheiten und halten Körper und Geist gesund. 

Wer die wirksame Medizin aus der Natur für sich nutzt, lebt deutlich unabhängiger als jener, der bei jedem Gesundheitsproblem - und wenn es noch so gering scheint - auf Arzt, Apotheker und die Pharmaindustrie angewiesen ist. Schon Hildegard von Bingen sagte: "Gegen alles ist ein Kraut gewachsen."


Fazit: Habe selbst einiges ausprobiert... sehr empfehlenswert.