Kinderliteratur ab 8 Jahren, ausgewäht aus dem Kilifü 2017/2018 - Almanach der Kinderliteratur.

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Und plötzlich war Frau Honig da

Zauberhaft und magisch - das ist Frau Honig! Wo das Kindermädchen auftaucht, dauert es nicht lange, bis etwas Ungewöhnliches passiert! Auch die Kinder der Familie Sommerfeld staunen nicht schlecht, als von einer Sekunde auf die andere der Kühlschrank mit den feinsten Köstlichkeiten gefüllt ist oder alle bösen Worte schwuppdiwupps in einer Schublade verschwinden. Doch den größten Spaß, den haben sie abends, wenn sie auf einem fliegenden Teppich ins Bett gebracht werden.

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Zuckerkringel-Ferien mit Marie
Max kann es kaum erwarten, bis sie ihr Ferienziel in Frankreich am Meer endlich erreicht haben. Er will so schnell wie möglich sein selbst gebautes ferngesteuertes Segelschiff schwimmen lassen. Doch endlich am Meer sind die Wellen zu hoch. Dafür trifft Max auf Marie - und plötzlich ist das Segelboot Nebensache. Max kann nur noch an Marie denken. An ihre dunklen, mit dieser süßen Spange zurückgesteckten Haare. An ihr Lächeln, ihre nackten Zehen. Und diese leckeren Zuckerkringel, die sie in ihrem Bauchladen am Strand verkauft. Weil sie Geld braucht - schnell und viel, denn sonst wird das Pferd des alten kranken Nachbarn an jemand anderes verkauft. Für Max steht fest: Er muss Marie helfen, auch wenn Pferde eigentlich nicht so sein Ding sind. Gemeinsam verkaufen die beiden Zuckerkringel und Muscheln mit Liebesbotschaften. Doch das Geld reicht trotzdem nicht. Und dann gibt es auch noch einen anderen Jungen, der Marie unbedingt helfen will ...

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Wer fragt schon einen Kater?
Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter - findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das bis er zufällig mitbekommt, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er doch nur früher gewusst, was da auf ihn zukommt!

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Viele Grüße, Deine Giraffe

Giraffe wohnt in der afrikanischen Savanne. Ihre Tage verlaufen eintönig und sie sehnt sich nach einem Freund. Also beschließt sie, einen Brief zu schreiben: »Du sollst ihn dem ersten Tier übergeben, das dir hinter dem Horizont begegnet«, sagt sie zu Pelikan, der gerade (ebenfalls aus Langeweile) einen Postdienst eröffnet hat. Und so findet der Brief seinen Weg zu Pinguin, der weit entfernt in der Walsee lebt. Eine echte Brieffreundschaft entsteht. Eines Tages beschließt Giraffe, ihren Brieffreund zu besuchen - und zwar als Pinguin verkleidet. Gar nicht so einfach, wenn man eine Giraffe ist!

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Fünf Gramm Glück

Was passiert eigentlich im Kühlschrank, wenn die Tür zu- und das Licht ausgeht? Worüber unterhalten sich verlorengegangene Gegenstände in der Fundkiste nachts im Schulgebäude? leicht das "Mäßig-verschmutzt"-Programm in der Spülmaschine eher einem Besuch im Wellness-Bad oder einem Wasserinferno? Das alles und noch viel mehr erfahren die Leser, wenn sie den witzigen und dramatischen Memoiren von Ludwigs Brotdose folgen. Lesefutter für die Schultasche: eine tolle Insidergeschichte

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Der halbste Held der ganzen Welt
Paul ist zehn und leider weder groß, noch stark. Oder mutig. Und genau deshalb macht ihm Matze Motzmann in seiner Schule das Leben auch zur Hölle. Das kann auf keinen Fall so weitergehen! WIE es dann aber weitergeht, hätte Paul sich niemals träumen lassen: Ausgerechnet auf dem Schulklo erscheint ihm Elvira Meier, von Beruf Fee, und verspricht ihm - ein Wunder. Er müsse es nur selbst abholen, und zwar in Bielefeld, Rathaus, 3. Stock, und dann gleich links. Natürlich mit einem echten Helden als Begleiter. Paul ist begeistert. Dass dann allerdings nicht Superman, sondern ein griesgrämiger dicker Elefant mitkommt, ist erst der Anfang der wohl verrücktesten, charmantesten und chaotischsten Heldenreise, die die Welt je gesehen hat.

 

Kinderliteratur ab 10 Jahren, ausgewäht aus dem Kilifü 2017/2018 - Almanach der Kinderliteratur.

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Milla und das erfundene Glück

Milla hätte gern einen stinknormalen Vater. Einen, der in einem stinknormalen Büro arbeitet und nicht als Wahrsager bei "Sternzeichen TV", diesem doofen Astro-Sender. Dann würden sich ihre Mitschüler wenigstens nicht mehr über sie lustig machen. Nur Henry, der Neue, hält zu ihr. Weil seine Mutter genauso durchgeknallt ist, wie ihr Vater? Oder weil er mehr für sie empfindet?

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Das U-Boot auf dem Berg
Den Tag, an dem sein Onkel Christoph "vorübergehend" bei seiner Familie einzieht, wird der schüchterne Mauritius wohl nie mehr vergessen. Mit Nietenarmband, Tätowierungen und einem verrückten Grinsen im Gesicht steht Christoph eines Tages vor ihm. Schnell ist klar, dass sein Onkel so gar nicht normal, sondern herrlich durchgeknallt und absolut nicht langweilig ist. Die anfängliche Skepsis wird schnell zur Bewunderung, denn wo Christoph auftaucht, ändert er die Regeln, wie es ihm passt und alles scheint furchtbar einfach zu sein. Er schafft es sogar, sich mit dem mies gelaunten Nachbarn Herr Freundlieb anzufreunden und Mauritius' Lehrerin zu beeindrucken. Deshalb wäre Mauritius gerne ein kleines bisschen wie sein Onkel. Dann würde er sich endlich getrauen, seine Mitschülerin Mieke zu seiner Geburtstagsfeier einzuladen und könnte sich auch besser gegen die Jungs aus seiner Schule wehren, die ihn ständig ärgern. Also beschließt Mauritius, sich bei Christoph anzustecken und ebenso verrückt zu werden wie sein Onkel. Und das, obwohl er sich darüber bewusst ist, dass hinter Christophs Verhalten eine psychische Krankheit steckt.

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Woher ich meine Sommersprossen habe
Als Lissis leiblicher Vater eines Tages verunglückt, weiß Lissi nicht, ob sie traurig sein soll oder nicht. Schließlich kannte sie ihn gar nicht, und außerdem hat sie schon einen Vater: Jamal. Erstmals fragt sich Lissi jedoch ernsthaft, wo ihre Wurzeln sind. Zusammen mit ihrer Mutter begibt sie sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip. Es ist eine Reise durch den Sommer, auf der Lissi sich so frei und leicht fühlt wie schon lange nicht mehr. Auf der Fahrt hören sie den Soundtrack von damals, als Lissi noch nicht auf der Welt war. Die Musik berührt Lissi zutiefst. Und tatsächlich gelingt es ihr, durch die Musik eine Verbindung zu ihrem Vater zu spüren. Aber sie ist auch froh, dass am Ende der Reise Jamal auf sie wartet, mit einem seiner berühmten afrikanischen Gerichte.

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Ein Zuhause für immer
Wenn das Jugendamt vorbeikommt, räumt Scarlet die ganze Wohnung auf - nur ihr eigenes Zimmer macht sie unordentlich, damit es authentischer wirkt. Und auch sonst führt Scarlet kein normales Teenagerleben. Sie kümmert sich um ihren autistischen Bruder Red, für den sie die einzige Bezugsperson ist. Das geht so lange gut, bis ihre Mutter mit einer Zigarette in der Hand einschläft. Zwar werden alle aus der brennenden Wohnung gerettet, doch nun werden die Geschwister getrennt. Scarlet kommt in eine liebevolle Pflegefamilie. Aber wo ist Red? Scarlet weiß genau, dass ihr Bruder ohne sie verloren ist.

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Das Wunderreich von Nirgendwo

Das Wunderreich von Nirgendwo kann jederzeit in jeglicher Stadt auftauchen. Das Labyrinth seiner Räume enthält unglaublich viele Sensationen. Doch am Eingang muss man einen Preis zahlen, ohne es zu wissen. Als Daniel auf seiner Flucht in das geheimnisvolle Geschäft in Glasgow hineinstolpert, öffnet sich für ihn die Tür zu einer Welt voll atemberaubender Magie und lauernder Gefahr.

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Feo und die Wölfe
Feo und ihre Mutter leben in einer kleinen Hütte im Wald. Sie wildern Wölfe aus, die einst als Glücksbringer an die St. Petersburger Oberschicht verkauft worden waren, aber jetzt zu groß und wild geworden sind. Nun auf einmal sollen die Wölfe nicht bloß ausgewildert, sondern getötet werden. Doch Feos Mutter weigert sich und wird von General Rakow gefangen genommen. Feo kann in letzter Sekunde entkommen. Gemeinsam mit drei Wölfen, einem Wolfsjungen und einer bunt zusammengewürfelten Kindertruppe macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu retten und dem General die Stirn zu bieten.